Gute Laune

- Von der Aussaat bis in die Flasche -

Sonnenblumen sind mit ihren riesigen gelben Blüten sind einfach Gute Laune-Übermittler 😄.

Sie selber zu säen ist überhaupt nicht schwer. Dazu braucht ihr noch nicht einmal einen eigenen Garten. Sie eignen sich auch hervorragend als Topfkultur auf Balkon oder Terrasse.

Also pflanzt mit uns gute Laune – damit wir in viele Gesichter ein Lächeln zaubern!

Sonnenblumenfeld für Sonnenblumenöl

Lasst uns Sonnenblumen säen! 🌻

Damit die freudebringenden Sonnenblumen überall aufblühen, haben wir am 15. April 2021 insgesamt 30 Päckchen Sonnenblumensaat über unsere Kanäle Facebook, Instagram und der Webseite verlost.
(Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels hier.)

Da es aber von April bis zur Ernte im September noch eine Weile dauert, hatten wir in die Päckchen eine Flasche Sonnenblumenöl gelegt. Denn gemeinsam möchten wir mit euch den Weg von der Aussaat bis zur Abfüllung in die Flaschen gehen.

Unser benachbartes BIOHOFGUT

Die Kollegen unseres Biohofgutes werkeln seit dem Frühjahr von morgens bis abends. Die Felder werden bestellt und die ersten Saaten und Knollen in die Erde gebracht. Ende April sind dann auch die Sonnenblumenkerne an der Reihe.

Mit ihren Traktoren sind sie auf einer Fläche von insgesamt 32 Hektar unterwegs, um die Kerne mit einer Einzelkornlegemaschine zu legen. Immer 9 Pflanzen pro Quadratmeter. Das ergibt 90.000 Pflanzen auf einem Hektar!

Die Maschine hilft dabei, die Körner in einem genau definierten Abstand zu legen, nämlich so, dass jedes Pflänzchen ausreichend Platz hat, um ordentlich wachsen zu können. Außerdem wird der Abstand so gewählt, dass später eine gute mechanische Unkrautbekämpfung mittels Striegel und Hacke erfolgen kann. Denn auf einem Bio-Feld gibt es keine Chemie.

Im September blühen dann überall die Sonnenblumen auf und wir können uns an ihrer Blütenpracht erfreuen.

BIOHOFGUT Klappendorf
Traktor auf dem Feld
Samen in der Furche

Von der Saat bis zum ÖlDie Sonnenblumen

Auf unseren Feldern werden am 28. April alle Saaten in die Erde gebracht und ab diesem Zeitpunkt werden wir von den Sonnenblumen auf den Feldern in der Lommatzscher Pflege berichten. Begleitet uns auf dem Weg von der Saat bis zum Öl in der Flasche.

Was beachtet ihr bei der Direktaussaat? Wie, wann, wo?

Ihr könnt eure Sonnenblumen-Samen direkt ins Beet säen. Vielleicht wartet ihr jedoch damit, bis es keinen Bodenfrost mehr gibt und die Erde relativ konstant warm und nicht nass ist, da die Samen sonst nicht keimen. Wir würden sagen, Ende April ist ein guter Zeitpunkt. Achtet bitte auf einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort in eurem Garten oder Balkon. Sonnenblumen mögen gerne lehmig-nährstoffreiche Gartenerde.

Nun steckt ihr Sonnenblumenkerne zwei bis fünf Zentimeter tief in die Erde. Gut wäre dann ein Abstand zwischen 10 und 40 Zentimetern, der sich aus der Größe der jeweiligen Sonnenblumen-Sorte ergibt. Dann möchten die begrabenen Sonnenblumenkerne 😉 gut gewässert und liebevoll gehegt und gepflegt werden.

Nach 14 Tagen schauen dann die ersten kleinen Pflänzchen aus der Erde.

Wie zieht ihr selber eure Pflänzchen im Haus? Und wann werden sie umgepflanzt?

Möchtet ihr die Sonnenblumen gerne erst drinnen vorziehen? Auch fein!

Dann könnt ihr das schon ab März/Anfang April machen. Säat hierzu zwei bis drei Sonnenblumen-Samen in Gefäßen mit einem Durchmesser von ungefähr zehn bis zwölf Zentimetern. Die Samen keimen bei einer Temperatur von 15 Grad innerhalb von ein bis zwei Wochen. Nach der Keimung entfernt bitte die zwei schwächeren Keimlinge und stellt das stärkste Pflänzchen an einen sonnigen Ort bei gleicher Temperatur.

Mit dem „Rauspflanzen“ der Sonnenblumen könnt ihr euch dann bis Mitte Mai – am besten, wenn die Eisheiligen überstanden sind – Zeit lassen. Jetzt geht es für die kleinen Pflänzchen endlich nach draußen. Haltet beim Pflanzen bitte einen Abstand von 20 bis 30 Zentimetern im Beet ein, damit sich die Sonnenblumen später nicht ins Gehege kommen.

Gießt nun eure frischgepflanzten Sonnenblümchen gerne reichlich, gebt jedoch acht, dass es nicht zur Staunässe kommt. Es wird empfohlen, als erstes etwas Sand unten in das Pflanzloch zu geben. Frohes Pflänzchenziehen!

Kerne von Sonnenblumen
Traktor auf dem Feld
Sonnenblumenfeld für Sonnenblumenöl

Die Pflege der Sonnenblumen und das Düngen

Falls eure Sonnenblumen nach etwa 14 Tagen nicht so richtig wachsen möchten, könnt ihr die Erde striegeln. Das heißt, ihr durchkämmt die Erde am besten mit einer Harke. Dadurch werden feine Unkrautfäden aus der Erde gezogen und das Unkraut wird beseitig, bevor es entstehen kann.

Auf unseren Felder fährt dafür der Traktor mit großem Gerät durch die Furchen und zieht die Unkrautfäden aus der Erde.

Wenn nun ein paar Wochen später trotzdem viel Unkraut wächst, könnt ihr das Harken wiederholen. Am besten noch bevor sich die großen Blätter an den Sonnenblumen ausbreiten.

Das Düngen der Sonnenblumen

Eure Sonnenblumen brauchen nicht viel Nährstoffe. Düngen müsst ihr sie eigentlich nicht, denn bekommt die Sonnenblume zu viel Dünger, geht sie ein.

Sonnenblumenfeld für Sonnenblumenöl

Gibt es auch Schädlinge, die euren Sonnenblumen schaden können?

Es gibt keine speziellen Sonnenblumen-Schädlinge und eigentlich sind Sonnenblumen auch ziemlich robust. Dennoch werden auch sie manchmal von den üblichen Verdächtigen befallen: Läuse, Wanzen, Miniermotte oder Raupen.

Meistens erkennt ihr den Befall durch diese Tierchen an Fraßstellen. Selten wird die Pflanze von diesen Schädlingen dann soweit befallen, dass sie eingeht. Aber die Fraßstellen können die Sonnenblume so schwächen, dass sich Pilze wesentlich einfacher ausbreiten können.

Kleiner Tipp: Raupen oder auch einzelne Läuse könnt ihr einfach mit den Fingern absammeln. Gegen einen geringen Läusebefall gibt es auch ein einfaches Hausmittel: Gebt ein wenig Spülmittel und Wasser in eine Sprühflasche und sprüht die betroffenen Stellen mehrmals ein.

Biologischer Anbau gleich Artenschutz und Tierschutz!

Sonnenblumen blühen wunderschön von Juli bis in den Oktober hinein. Behäbige Hummeln, fleißige und ganz unterschiedliche Bienen, bunte Schmetterlinge und kleine Wollschweber und Schwebfliegen lieben ihre Blüten. Diese Tierchen könnt ihr dann an den Blüten auf bequemer Höhe beobachten. Gerne kommt auch mal der eine oder Vogel vorbei, um Sonnenblumenkerne zu stibitzen oder ein kleines Insekt zu ergattern.

Wenn ihr von euren Sonnenblumen Kerne zum Säen fürs nächste Jahr gewinnen möchtet, dann müsstet ihr rechtzeitig vor Einsetzen der Samenreife ein Netz über die Blüte spannen, damit eure Vögel in der Nachbarschaft nicht schneller sind.

Was macht das Sonnenblumenöl so wertvoll?

Was den Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren angeht, zählt das Sonnenblumenöl mit 65 Prozent zweifelsfrei zu den Spitzenreitern unter den Pflanzenölen. Hiervon hat die zweifach ungesättigte Fettsäure „Linolsäure“ mit 58 g/100 ml den größten Anteil. Ungesättigte Fettsäuren unterstützen einen normalen Cholesterinspiegel im Blut– vergleichbar dem Olivenöl.

Da unser Sonnenblumenöl reich an der mehrfach ungesättigten Fettsäure Linolsäure ist, eine Omega-6-Fettsäure, die vor Hitze geschützt werden muss. Daher sollte es nur in der kalten Küche verwendet werden.

Unschlagbar hoch ist der Gehalt an Vitamin E im FRANZ & CO. Sonnenblumenöl nativ. In 100 ml befinden sich 63 mg Vitamin E. Das sind unglaubliche 525 % der täglichen Referenzmenge eines Erwachsenen. Dieses Vitamin ist als Radikalfänger im Körper unterwegs und schützt uns vor oxidativem Stress.

Wirklich ein Multitalent: Von der Sonnenblume bis zum Sonnenblumenöl!

Das FRANZ & Co. Sonnenblumenöl steht auf dem Tisch zwischen Zutaten

Rezeptideen Sonnenblumenöl

- die garantiert gute Laune verbreiten -